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Um den Garten richtig zum Blühen zu bringen, braucht man qualitätsvolle Gartenerde. Die preiswerteste Möglichkeit an exzellente Gartenerde zu kommen, ist das Kompostieren. Denn schließlich besteht jede Erde aus nichts anderem als verrottetem organischen Material.

Pflegen und Düngen

Kompostieren heißt: kontrolliert zerfallen lassen

Theoretisch muss man einfach nur die organischen Abfälle auf einem Haufen sammeln und warten, bis sie durch die natürlichen Zersetzungsprozesse zu Erde zerfallen sind. Da dies aber den ästhetischen Ansprüchen der meisten Hobbygärtner widerspricht und außerdem platzraubend ist, empfiehlt sich die Anschaffung eines Kompostbehälters. Es gibt verschiedene Modelle:

● Holzkomposter bestehen aus einigen imprägnierten Latten. Sie fügen sich gut in den Garten ein, sind aber etwas instabil und nach einigen Jahren meist verzogen oder angegammelt.

● Metallkomposter bestehen aus – meist sehr dünnen – Metallgittern. Sie sind ein Fremdkörper im Garten, müssen also hinter der Garage oder dem Schuppen verschwinden.

● Komposter aus Plastik sind auch nicht gerade schön, aber komplett geschlossen. Damit steigt die Temperatur im Komposthaufen und die Helfer beim Abbau des organischen Materials, die Bakterien und Regenwürmer, gehen in einer solchen Umgebung lieber und schneller ihrer Arbeit nach…

Pflegen und DüngenVielfältige organische Abfälle helfen beim kompostieren

Die besten Ergebnisse erzielt man bei einer möglichst vielfältigen Zusammensetzung des Komposthaufens. Geeignet sind alle organischen Stoffe aus Garten und Küche: vor allem Obst- und Gemüseabfälle, aber auch Eierschalen. Im Prinzip also alles, was sonst in die Biotonne wandern würde.

Auch gegen das Kompostieren von Unkraut spricht vom Material her nichts – man sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, dass Unkrautsamen nur bei einer sehr hohen Temperatur im Komposthaufen abgetötet werden. Eine solch hohe Temperatur wird nicht immer sicher erreicht.

Organische Materialien verrotten unter idealen Bedingungen bereits in 3 – 4 Monaten. Besser ist es allerdings, Geduld walten zu lassen und den Kompost frühestens nach einem Jahr zu verwenden. Wem das zu lange dauert, für den hält der Gartenfachhandel eine Lösung bereit: Kompostbeschleuniger in Pulverform. Man kann ihn immer wieder zwischen die Abfallschichten streuen und dadurch das Kompostieren wesentlich vorantreiben.


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