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Kurz vor dem ersten richtigen Frost heißt es nun für viele Gartenbesitzer: Den Garten winterfest machen. Dafür muss man noch einmal richtig Hand anlegen, denn nicht alle Pflanzen sind in der Lage, den Winter ohne zusätzlichen Schutz zu überstehen.

Vor allem junge Sträucher und Bäume müssen gegen Frost geschützt werden. Laub als Mulchdecke unter Sträucher verteilt, sorgt für einen natürlichen Kälteschutz.

Ein winterfester Garten erfordert aber noch mehr. So können beispielsweise Rosen angehäufelt, Beerensträucher oder Obstbäume gepflanzt bzw. umgesetzt werden. Und auch Blumenzwiebeln von Tulpen, Narzissen oder Krokussen sollten gesetzt werden. Bei all dem ist jedoch darauf zu achten, dass die Temperatur nicht unter minus vier Grad liegt.

Eine Verjüngungskur für Gehölze: der Winterschnitt

Garten vorbereitenDer Obstbaumschnitt ist vom Spätherbst bis zum zeitigen Frühjahr möglich. Das Auslichten schafft Platz für neue Triebe. Im Vergleich zum Sommerschnitt ist der Schnitt im Winter vorteilhafter: Zum einen lässt sich bei laubabwerfenden Gehölzen die Wuchsform klarer erkennen. Zum anderen ist er auch für die Mehrzahl der Pflanzen besser verträglich. Denn in der Ruheperiode gibt es kaum Saftstrom, der aus den Schnittwunden austreten könnte. Und auch hier gilt wieder: Bei Temperaturen unter minus vier Grad sollte nicht geschnitten werden.

Der richtige Kronenaufbau beim Baumschnitt wird uns hier von dem Gartenexperten Holger Zahn erläutert!

Ende der Saison: Gartenteich winterfest machen

Garten vorbereiten

Richtig angelegte Teiche überstehen den Winter gewöhnlich ohne besonderen Schutz. Ratsam ist es aber, eingewehte Blätter wieder zu entfernen, da diese sonst absinken und das Wasser nach und nach mit Stickstoff anreichern. Im Folgejahr kann dies zu einem explosiven Algenwachstum führen. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass sich keine geschlossene Eisdecke bildet, da dies den Sauerstoffgehalt drastisch reduziert – gleichermaßen schlecht für Fische und Pflanzen.

Winterliche Pflege für den Rasen

Garten vorbereitenNeben dem Rasenschnitt macht sich besonders das Vertikutieren, also das Lüften und Entfilzen des Rasens, bezahlt. Auf diese Weise werden abgestorbene Gräser, Unkraut und Moos entfernt. Ebenso auch unerwünschte Triebe, die der Rasen unterirdisch bildet, so dass sich schließlich die einzelne Rasenpflanze besser entwickeln kann.

Sind auch diese letzten Arbeiten erledigt, können Sie nun sämtliche Gartengerätschaften einlagern. Metall- und Holzteile sollten zuvor jedoch von Schmutz und Erde befreit, Metall zusätzlich noch mit Öl eingerieben werden – ein optimaler Rostschutz. Entleeren Sie Gießkannen und Regentonnen und – ganz wichtig – das Abstellen der Wasserleitungen nicht vergessen. Derart gut vorbeitet, wird es der Garten mit einer Blütenpracht im kommenden Frühjahr danken.

 

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