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Wer mit Holz baut, hat es mit einem natürlichen und besonders langlebigen Baustoff zu tun – vorausgesetzt man beachtet einige Konstruktions- und Schutzhinweise. Denn Sonnenlicht, Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen können, besonders bei Nadelhölzern wie Tanne, Fichte oder Kiefer, zu Rissbildung, Pilzbefall oder Verfärbungen durch den Bläuepilz führen.

Die Bläue wird durch einen Pilz auf der Holzoberfläche verursacht. Sie ist nicht direkt schädlich für das Holz und muss darum nicht unbedingt beseitigt werden. Wer auf die Optik Wert legt, kann aber diese Bläue mit Hilfe von Grundierungen oder Lasuren, die einen Bläueschutz enthalten, verhindern oder beseitigen.

Wie entsteht Holzbäue und wie kann man sie verhindern?

In dem Video erklärt der Landschaftsarchitekt Jens Henningsen wie Holzbläue ensteht und was man dagegen tun kann! Der Kleingärtner Axel Gottwaldt hat bereits imprägnierten Hölzer aus dem Baumarkt verarbeitet – und warnt aus eigener Erfahrung vor dem Einsatz von besonders preisgünstigen Lasuren.

HolzbläueGrundsätzlich gilt: am besten ist der konstruktive Holzschutz! Dazu gehört schon die Wahl des Holzes: besonders resistent gegen Wasser- und Verwitterung sind Lärchenhölzer. Sie weder gestrichen noch imprägniert werden!

Außerdem gehört zum konstruktiven Holzschutz der Schutz vor direkter Bewitterung durch Dachüberstände oder Abdeckungen. Von jedem Holz sollte Wasser gut ablaufen können – erreicht wird das durch eine Neigung von mindestens 15 Grad.

Heute wird aber häufig weiches Nadelholz auch für den Garten angeboten. Nadelhölzer müssen imprägniert sein und können mit Hilfe von Dünnschichtlasuren oder Dickschichtlasuren geschützt werden.

Vor- und Nachteile von Dünnschicht- und Dichschichtlasuren

DünnschichtlasurDünnschichtlasuren dringen tief in das Holz ein und stärken die natürliche Zellstruktur des Holzes.

Vorteil: Das Holz kann jederzeit wieder neu lasiert werden. Nachteil: Wasser kann von den Holzporen aufgenommen werden.

Dickschichtlasuren bleiben auf der Holzoberfläche und bilden einen dicken Film, der die Holzoberfläche komplett gegen Wasser schützt.

Vorteil: Wasser kommt mit der Holzoberfläche nicht in Berührung. Nachteil: Die Lasur muss vor einer Reparatur oder dem Neuanstrich komplett entfernt werden.

Wie man Holz im Garten mit Wetterschutzlasuren streicht, das zeigen wir in diesem Video!

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