skip to Main Content

Orchideen sind anspruchsvolle Gewächse. Deswegen sind für sie die Standortfaktoren Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Licht besonders wichtig.
Früher waren tropische Pflanzen wie Orchideen in Europa eher eine Seltenheit. Das hat sich grundlegend gewandelt. Dank moderner Zuchtverfahren gibt es heute etwa 30.000 Arten, von denen sich vor allem die Hybriden auch für Anfänger eignen. Einsteigerpflanzen, wie die Falterorchidee, blühen meist monatelang ohne Pause.

Orchideen-richtig-giessen-und-platzieren Zentralheizung hilft bei der Orchideenpflege

Hierzulande ist die Orchidee vor allem als Zimmerpflanze bekannt. Oft wird eine Zentralheizung als Voraussetzung für die Orchideenpflege genannt. Räume, die mit einer Ofenheizung beheizt werden, können oft nicht genau temperiert werden und bieten somit eine schlechte Voraussetzung für die Orchideenzucht. Ihren Lichtbedarf decken die meisten Orchideen am besten an einem Ostoder Westfenster. Am Morgen oder am Abend scheint dort die Sonne durch die Fenster, während der Mittagszeit aber fällt nur diffuses Licht in den Raum, und genau das ist für Orchideen ideal. Im Winter hingegen ist die Orchidee an einem Südfenster gut aufgehoben, denn dann zählt jeder Sonnenstrahl.

Pflege-von-Orchideen-video-erklaerung Zu viel Wasser schadet nur

Zu einer optimalen Pflege gehören natürlich auch regelmäßiges Gießen und Düngen. Gerade im Winter ist hier allerdings etwas Zurückhaltung angesagt, denn der häufigste Fehler bei der Orchideenpflege ist die falsche Dosierung des Gießwassers. Als Faustregel gilt: Orchideen, die Bulben ausbilden, sollten erst wieder gegossen werden, wenn sie kurzzeitig fast ausgetrocknet waren. Orchideen ohne Bulben sollten nicht ganz austrocknen, jedoch sollte auch hier das Substrat angetrocknet sein, bevor wieder gegossen wird. Der Wasserbedarf der einzelnen Gattungen, Arten und Hybriden unterscheidet sich stark, weshalb man hier doch besser den Rat des Fachmannes einholen sollte.

Orchideen sparsam düngen

Auch beim Düngen sollte man daran denken, dass die meisten Orchideen ursprünglich auf Bäumen wuchsen. Das heißt, sie sind wahre Hungerkünstler – bei zu hohen Düngergaben sterben sie ab. Orchideen sollte man nur düngen, wenn sie wachsen und auch dann nur alle zwei bis vier Wochen. Im Winter sollten die Düngergaben generell stark reduziert werden. In Gartencentern gibt es spezielle Orchideendünger zu kaufen. Unser Tipp: überschreiten Sie nie das auf der Packung angegebene Mischungsverhältnis, düngen Sie lieber mit halber Konzentration – das tut Ihrem Geldbeutel und der Orchidee gleichermaßen gut!

Wer nun Lust auf diese kapriziösen Schönheiten bekommen hat, dem sei die Rudower Gärtnerei Orchideen-Valerius in Berlin empfohlen: Auf einer Fläche von 6500 Quadratmetern findet sich eine große Auswahl verschiedenster Orchideengattungen.

G712

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back To Top